Zehn Jahre nach dem letzten Titelgewinn setzte sich die Mannschaft um das Trainerteam Willi Menk und Jörg Heynck Anfang Februar in der Euregio-Sporthalle wieder die Stadtkrone auf. Im Finale gelang ein 3:1-Erfolg gegen den SV Biemenhorst. „Für uns war es der insgesamt fünfte Titelgewinn. Und der war auch verdient“, sagte TuB-Trainer Willi Menk. „Wir haben ein tolles Turnier gespielt. Vor allem unsere Hintermannschaft war schon sehr gut und hat wenig zugelassen.“ Lediglich drei Bälle landeten in der regulären Spielzeit der sechs Partien im Mussumer Tor, auch weil in Guido Küppers ein sehr guter Keeper zwischen den Pfosten stand, der nach dem Turnier als bester Torhüter ausgezeichnet wurde.

In die Gruppenphase starten die Altherren mit einem 1:0-Erfolg durch einen Treffer von Michael Spogahn über den GSV Suderwick. Robin Paehler hieß der Siegtorschütze beim 1:0 über den Ausrichter DJK TuS Liedern. Nachdem gegen den Titelverteidiger VfL 45 Bocholt auch noch ein 1:1 heraussprang (Torschütze: Tobias van der Linde), zogen die Altherren als Gruppensieger ins Viertelfinale ein.

Der Hemdener SV erwies sich dort als keine zu große Hürde und wurde durch Treffer von Tobias van der Linde (2), Andre Lörwink, Andre Bovenkerk und Mike Novak mit 5:0 besiegt. Damit ging es im Halbfinale gegen die DJK TuS Stenern, die bis dato vielleicht das spielerisch beste Team des Turniers stellte. Und tatsächlich ging der Favorit in Führung und hatte danach Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Tat er aber nicht, und so konnte Stefan Ening kurz vor der Schlusssirene zum 1:1 ausgleichen. Er hatte ebenso wie Andre Lörwink und Tobias van der Linde in der Vorsaison noch im Kader der ersten Mannschaft gestanden, sodass hier auch für entsprechender Nachwuchs bei den Altherren gesorgt ist. Ening und van der Linde trafen ebenso wie Pähler und Novak auch im anschließenden Neunmeterschießen, in dem vor allem aber Keeper Küppers mit drei gehaltenen Neunmetern zum Helden wurde.

Das Finale gegen den SV Biemenhorst war anschließend eine klare Sache. Robin Paehler, Michael Spogahn und Marco Büdding schossen eine sichere 3:0-Führung heraus, ehe der Gegner noch zum Ehrentreffer kam. Der Titel wurde anschließend in der Halle und danach auch noch in der Kabine ordentlich gefeiert – so ordentlich, dass sogar der Pokal zu Bruch ging. Inzwischen ist er aber Klaus Thiele wieder geklebt, und der VfL 45 hat auch den Wanderpokal vorbeigebracht, der in der Halle noch gefehlt hatte. „Stark hat uns auch gemacht, dass wir während des Turniers immer wieder personell nachlegen konnten. Einige Spieler standen nur am Morgen zur Verfügung, andere konnten sich erst am Nachmittag das Trikot überziehen. Es waren aber immer so viele da, dass der Kraftverlust nicht zu groß wurde“, sagte Trainer Jörg Heynck.